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Trails & Routen

MTB 11 Godinger Tour: 1.200 Höhenmeter auf 19,8 Kilometern

von Das Rad Oberländer3 min Lesezeit

Die Godinger Tour ist eine Auffahrt. Auf 19,8 Kilometern sammelt sie 1.200 Höhenmeter, dem stehen im Profil 34 Meter Abstieg gegenüber. Sie ist als schwer eingestuft und richtet sich an alle, die einen langen Anstieg am Stück suchen. Für die erste Bergtour der Saison ist sie die falsche Wahl.

Deine Tour im Überblick

St. Andrä

Alle Eckdaten zur Strecke auf einen Blick.

Schwer
  • Strecke

    19,8km

  • Dauerca.

    3:15h

  • Aufstieg

    1.200hm

  • Abstieg

    34hm

Startpunkt

St. Andrä, Richtung Eitweg/St. Ulrich

48,02176 N, 14,42369 O

In Karten öffnen

Untergrund

  • Asphalt67,3 %
  • Schotterweg32,7 %

Einkehr

Café Canada in Jakling, Alpengasthaus Sonnhof

Gut zu wissen

Die Strecke ist als Auffahrt aufgezeichnet. Der Rückweg ins Tal bedeutet dieselbe Höhendifferenz abwärts.

Der Streckenverlauf

Start ist St. Andrä, von dort geht es Richtung Eitweg und St. Ulrich. Der tiefste Punkt der Tour liegt auf 410 Metern, der höchste auf 1.606 Metern. Das Herzstück ist ein Abschnitt von rund elf Kilometern, auf dem etwa 1.050 Höhenmeter bis zum Alpengasthaus Sonnhof auf rund 1.600 Metern zusammenkommen. Alles davor ist Zufahrt.

Der Blick von oben geht über das untere Lavanttal und weiter nach Slowenien. Als Einkehr sind das Café Canada in Jakling und das Alpengasthaus Sonnhof angeführt. Ob beide offen haben, klärst Du am besten vorher mit einem Anruf.

Was die Tour verlangt

Das Tourenportal gibt rund 3:15 Stunden an. Schwer wird die Godinger Tour nicht über die Länge. 19,8 Kilometer fährt man sonst als Feierabendrunde. Schwer wird sie über die 1.200 Höhenmeter, die in diesen 19,8 Kilometern stecken. Und darüber, dass der größte Teil davon ohne Erholungsstück am Stück bergauf geht.

Zwei Drittel der Strecke sind Asphalt, genau 13,3 Kilometer. Der Rest sind 6,5 Kilometer Schotterweg. Das klingt zahm, ist es bei dieser Steigung aber nicht. Auf losem Untergrund bergauf entscheidet die Traktion am Hinterrad darüber, wie gleichmäßig Du treten kannst.

Schwer machen die Godinger Tour die elf Kilometer, die durchgehend bergauf gehen.

Welches Rad passt

Asphalt und Schotterweg im Verhältnis zwei zu eins sind Mountainbike-Gelände, gut fahrbar auch mit einem leichten E-Mountainbike. Entscheidend ist dabei weniger der Rahmen als die Übersetzung. Wer 1.050 Höhenmeter am Stück tritt, braucht unten heraus genug Reserve, um in einer Trittfrequenz zu bleiben, die die Beine nicht in der ersten Stunde zumacht.

Beim E-Mountainbike stellt sich eine andere Frage: Reicht der Akku für 1.200 Höhenmeter in Deiner Unterstützungsstufe, mit Deinem Gewicht und Deinem Gepäck? Das lässt sich vorher durchrechnen, statt es auf halber Höhe herauszufinden. Und weil Du über drei Stunden fast durchgehend in derselben Position sitzt, deckt so eine Auffahrt jeden Fehler in der Sitzposition auf. Genau dafür haben wir die Laservermessung im Bikefitting.

Anreise und Rückweg

Mit dem Auto kommst Du über die Südautobahn, Abfahrt St. Andrä. Mit der Bahn fährst Du bis St. Andrä/Jakling, von dort sind es rund vier bis fünf Kilometer bis zum Start. Wer aus dem mittleren Lavanttal kommt, hat die Anfahrt ohnehin im Sattel.

Ein Punkt, den die Zahlen für sich genommen verschweigen: Die Tour ist als Auffahrt aufgezeichnet, mit 34 Metern Abstieg im Profil. 1.200 Höhenmeter hinauf heißt aber 1.200 Höhenmeter wieder hinunter. Eine lange, zusammenhängende Abfahrt belastet die Bremsen anders als eine Runde mit wechselndem Profil. Beläge, Scheiben und Bremsflüssigkeit gehören vorher kontrolliert, nicht danach.

Wenn Du die Tour planst

Forst- und Almwege verändern sich von Saison zu Saison. Was wir tun können: Dein Rad vorher durchsehen, die Übersetzung an Dein Profil anpassen und mit Dir ehrlich klären, ob 1.200 Höhenmeter jetzt schon dran sind oder ob eine kleinere Runde der bessere Einstieg ist. Du findest uns am Grenzweg 11 in St. Stefan im Lavanttal, telefonisch unter +43 664 243 28 18.

Daniel Oberländer

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Familienbetrieb in St. Stefan im Lavanttal, seit 1995. Wir verkaufen, warten und fahren selbst – die Beiträge entstehen aus dem, was bei uns täglich durch die Werkstatt und über die Hausrunden geht.

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Kartendaten: Statistik Austria, CC BY 4.0

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