woom hat im April 2025 sein erstes Allround-E-Bike vorgestellt. Das EXPLORE e ist für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren gedacht und wiegt in der kleineren Größe 12,7 Kilogramm. Bei einem Kinderrad ist das die Zahl, auf die es ankommt. Wir ordnen ein, was das Rad ausmacht und für wen es infrage kommt.
Warum das Gewicht bei einem Kinderrad so viel entscheidet
Ein Erwachsener merkt zwei Kilo mehr am Rad vor allem am Berg. Ein Kind merkt sie immer. Beim Anfahren, beim Rangieren am Parkplatz, beim Heben über eine Bordsteinkante. Je näher das Gewicht des Rades am Gewicht des Kindes liegt, desto mehr Kraft kostet alles, was nichts mit Fahren zu tun hat.
Dazu kommt der Punkt, an dem der Akku leer ist. Dann muss das Kind das Rad allein weiterbewegen. Ein schweres E-Bike wird in diesem Moment zum Hindernis, ein leichtes bleibt ein Fahrrad.
Das EXPLORE e wiegt 12,7 Kilogramm in Größe 5 mit 24-Zoll-Laufrädern und 13,2 Kilogramm in Größe 6 mit 26 Zoll. Für ein Rad mit Motor und Akku ist das wenig. Ein Teil der Erklärung steckt im Antrieb.
Ob Dein Kind mit einem E-Bike zurechtkommt, hängt mehr am Gewicht als an der Motorleistung.
Der Motor sitzt in der Hinterradnabe
Verbaut ist ein Mahle X30. Das ist ein Nabenmotor: Er sitzt in der Nabe des Hinterrads und schiebt das Rad dort direkt an. E-Bikes für Erwachsene haben meist einen Mittelmotor, der am Tretlager sitzt. woom gibt das Gewicht des X30 mit 1,7 Kilogramm an und beschreibt ihn als sehr leise. Die Unterstützung endet bei 25 km/h, wie bei jedem Pedelec.
Der Akku heißt Mahle eX1, lässt sich entnehmen und wird per USB-C geladen. Entnehmbar heißt im Alltag: Der Akku kommt zum Laden mit in die Wohnung, das Rad kann im Keller oder im Schuppen bleiben.
woom nennt eine Reichweite von rund 50 Kilometern, je nach Strecke und Fahrstil. Wie weit es tatsächlich reicht, hängt an Steigung, Zuladung und gewählter Unterstützungsstufe. Das ist bei jedem E-Bike so und bei einem Kinderrad nicht anders.
Kein Display, drei Stufen, ein Knopf
Am Lenker gibt es bewusst weder Display noch Bedieneinheit. Die drei Unterstützungsstufen werden über einen Knopf am Akku eingestellt, alternativ über die Mahle SmartBike App. Gebremst wird mit zwei hydraulischen Scheibenbremsen.
Für ein Kinderrad ist das eine nachvollziehbare Entscheidung. Alles, was am Lenker leuchtet und blinkt, zieht Aufmerksamkeit von der Straße weg. Und die Stufe wird nicht im Vorbeifahren verstellt, weil sie gar nicht in Reichweite liegt.
Was das Rad kostet
Auf der woom-Website stehen mit Stand September 2026 1.749 Euro für das EXPLORE e 5 mit 24 Zoll und 1.849 Euro für das EXPLORE e 6 mit 26 Zoll. Wer es gröber braucht, findet im Programm außerdem die Kinder-E-Mountainbikes woom UP 5 für 2.349 Euro und UP 6 für 2.449 Euro. Die UP-Reihe gibt es derzeit auch als Limited Edition in der Farbe cirrus cloud.
Welche Richtung passt, hängt weniger am Preis als daran, wo Ihr fahrt. Ein Rad für den Schulweg und die Sonntagsrunde stellt andere Anforderungen als eines für den Trail.
Ab wann passt so ein Rad zu Deinem Kind?
woom nennt 7 bis 14 Jahre. Das ist eine Spanne, keine Regel. In diesem Alter liegen zwischen zwei gleich alten Kindern erhebliche Unterschiede in der Körpergröße. Entscheidend ist, ob Dein Kind bequem an die Bremsgriffe kommt, das Rad allein aufstellen kann und im Stand sicher steht. Das klärt sich am Rad, nicht in einer Tabelle.
Ein zweiter Punkt geht oft unter: Am E-Bike gilt in Österreich seit 1. Mai 2026 eine Helmpflicht bis zum vollendeten 14. Lebensjahr. Am Fahrrad ohne Motor bleibt es bei 12 Jahren. Wer dem Kind ein E-Bike hinstellt, sollte den Helm gleich mitdenken.
woom ist eine der Marken, die wir führen. Wenn Du wissen willst, welche Größe zu Deinem Kind passt, ruf uns an unter +43 664 243 28 18 oder komm in St. Stefan vorbei. Wir vereinbaren einen Termin für eine Probefahrt.




