Der Sulmtalradweg R1 ist die flache Verbindung zwischen zwei Bezirken. Er zweigt bei Untergralla vom Murradweg ab und führt durch das Sulmtal in den Bezirk Deutschlandsberg. 46,2 Kilometer, 144 Höhenmeter Aufstieg, offiziell als leicht eingestuft. Das ist die Strecke für einen ruhigen Tag – und für alle, die aus mehreren Radwegen eine Mehrtagesrunde zusammensetzen wollen.
Eindrücke von der Strecke
Deine Tour im Überblick
Abzweigung vom Murradweg in Untergralla
Alle Eckdaten zur Strecke auf einen Blick.
Strecke
46,2km
Dauer
2:43h
Aufstieg
144hm
Abstieg
21hm
Startpunkt
Abzweigung vom Murradweg in Untergralla
46,81141 N, 15,57961 O
Untergrund
abwechselnd Schotter- und Waldwege sowie asphaltierte Nebenstraßen
Gut zu wissen
Andere Portale hinterlegen den Track mit abweichendem Startpunkt und kommen dadurch auf andere Werte. Für die Planung die offizielle Beschreibung heranziehen.
Strecke mitnehmen
Von der Mur ins Sulmtal
Der Einstieg liegt bei Untergralla, dort zweigt der R1 vom Murradweg ab. Von da an folgst Du dem Sulmtal, bis die Route im Bezirk Deutschlandsberg endet. Damit verbindet sie den Bezirk Leibnitz mit dem Bezirk Deutschlandsberg. Lade Dir den Track herunter, dann hast Du den genauen Verlauf am Gerät.
144 Höhenmeter auf 46 Kilometern
Das Profil ist der eigentliche Punkt dieser Strecke. 144 Höhenmeter Aufstieg und 21 Höhenmeter Abstieg auf 46,2 Kilometern sind gut drei Höhenmeter pro Kilometer. Praktisch heißt das: Du fährst im Talboden, und die Steigung entscheidet nicht über den Tag.
Was entscheidet, ist die Länge. Die Beschreibung gibt 2:43 Stunden an. Mit Jause, Fotos und Trinkstopps wird ein halber Tag daraus, und das ist die ehrlichere Planung.
Leicht heißt nicht kurz – 46,2 Kilometer bleiben 46,2 Kilometer, auch ohne einen einzigen Anstieg.
Belag und passendes Rad
Die Beschreibung nennt abwechselnd Schotter- und Waldwege sowie asphaltierte Nebenstraßen. Dieser eine Satz entscheidet über die Radwahl. Ein Rennrad mit schmalen Reifen ist auf den Schotterabschnitten am falschen Platz, auch wenn das Höhenprofil nach Rennrad aussieht.
Angenehm fährst Du mit einem Trekkingrad, einem E-Trekkingbike oder einem Gravelbike. Breitere Reifen kosten auf Asphalt kaum Tempo und nehmen auf losem Untergrund die Unruhe aus dem Rad. Wenn Kinder mitfahren, achte auf die Reifenbreite an deren Rädern genauso – schmale Kinderreifen rutschen auf Schotter früher weg als die der Erwachsenen.
Der Planungsfehler, den Du vermeiden kannst
Beim Sulmtalradweg gibt es eine Stolperstelle, die nichts mit dem Fahren zu tun hat. Andere Portale hinterlegen denselben Radweg mit einem abweichenden Startpunkt und kommen dadurch auf andere Längen- und Höhenwerte. Legst Du zwei Quellen nebeneinander, passen die Zahlen nicht zusammen.
Deshalb stehen oben die Werte der offiziellen Beschreibung: 46,2 Kilometer und 144 Höhenmeter ab der Abzweigung in Untergralla. Übernimm diesen Startpunkt in Deine Planung. Sonst rechnest Du mit Kilometern, die an dem Tag gar nicht vorkommen – oder umgekehrt mit welchen, die plötzlich dazukommen.
Wie Du den R1 einbaust
Als Einzelstrecke ist der R1 ein ruhiger Nachmittag. Sein eigentlicher Wert liegt woanders: Er hängt das Sulmtal an den Murradweg und öffnet damit den Weg Richtung Bezirk Deutschlandsberg. Aus unserer Ecke im Lavanttal ist er die naheliegende Ergänzung, wenn aus einer Tagestour eine Mehrtagesrunde werden soll.
Denk dabei an das Gepäck. Am ersten Tag merkst Du kaum, wie die Taschen sitzen, am zweiten schon. Schotter verändert sich nach jedem Regen. Prüfe die offizielle Beschreibung kurz vor der Abfahrt, dann weißt Du, woran Du bist. Und wenn Du Dir bei Reifen, Übersetzung oder Taschensystem unsicher bist, komm in St. Stefan vorbei, Grenzweg 11.







