Die Schöckl Trail Area liegt in St. Radegund bei Graz. Elf Trails führen vom Berg ins Tal, eine Seilbahn übernimmt den Weg nach oben. Die Bandbreite reicht von einer Coaching-Zone für die ersten Meter bis zu zwei schwarzen Abfahrten. Für Dich ist das ein Revier, in dem Du an einem Tag mehrere Abfahrten fahren kannst, ohne jede davon selbst hochzutreten.
Eindrücke von der Strecke
Deine Tour im Überblick
Schöcklstraße 23
Alle Eckdaten zur Strecke auf einen Blick.
Startpunkt
Schöcklstraße 23, 8061 St. Radegund bei Graz
47,18573 N, 15,48578 O
Strecke
elf Trails von 200 m bis 10.030 m
Höhenmeter
Seilbahn rund 650 hm; längste Abfahrt 1.002 hm
Passendes Rad
Saison
Seilbahn Sommer 1. Mai bis 31. Oktober, Winter 1. November bis 30. April – laut Betreiber, vor der Anfahrt nachsehen
Schwierigkeit
blau bis schwarz
Gut zu wissen
Der 1000er endet nicht an der Talstation, sondern in Graz
Elf Trails, eine Gondel
Die Seilbahn bringt Dich rund 650 Höhenmeter zum Gipfel. Von dort verteilen sich die Abfahrten.
- Gedscho – 1.960 m, 510 hm, schwarz
- 300er – 2.030 m, 302 hm, rot
- Gibim – 1.690 m, 322 hm, rot
- Vurnowi – 1.350 m, 260 hm, rot
- Silent Hill – 1.010 m, rot (Höhenmeter nicht angegeben)
- Hintnumi – 650 m, 136 hm, rot
- Finish Area – 500 m, 76 hm, rot
- Daveboy’s Jumps – 320 m, 50 hm, schwarz
- Waller Jumpline – 200 m, 16 hm, rot
- Minibike- und Coaching-Zone – 550 m, 20 hm, blau
- 1000er (Enduro) – 10.030 m, 1.002 hm, rot
Graz Tourismus spricht von über elf Kilometern Gravity-Trails, ganzjährig mit Gondelunterstützung befahrbar. Die kurzen Linien im unteren Bereich lassen sich mehrfach hintereinander fahren, ohne dass jede Abfahrt einen eigenen Tag braucht.
Der 1000er und die Strecke bergauf
Der 1000er ist der Sonderfall. 10.030 Meter, 1.002 Höhenmeter Abfahrt, als Enduro-Strecke rot bewertet. Er beginnt am Schöckl-Plateau und endet nicht an der Talstation, sondern unten in Graz. Wer ihn fährt, steht am Ende also nicht beim eigenen Auto. Den Rückweg planst Du besser vorher als unterwegs.
Umgekehrt gibt es eine eigene Strecke bergauf. Gipfelsturm, 13.150 Meter, 761 Höhenmeter, ebenfalls rot bewertet. Damit ist die Trail Area auch dann eine Option, wenn Du die Gondel gar nicht nutzen willst oder Deine Auffahrt als Training verstehst.
Im Bikepark kommt es auf die Auswahl an – blau, rot und schwarz liegen am selben Berg nebeneinander.
Welches Rad und welcher Schutz
Rote und schwarze Gravity-Trails sind kein Gelände für ein Tourenrad mit schmalen Reifen. Gefragt sind ein Trail- oder Enduro-Mountainbike, ausreichend Federweg, kräftige Bremsen und Reifen mit Grip. Beim 1000er kommt die Länge dazu. Über 1.000 Höhenmeter Abfahrt am Stück belasten Bremsen und Hände stärker als drei kurze Runs hintereinander.
Unsere Empfehlung ist eindeutig. Helm immer, auf den schwarzen Strecken und auf den Sprunglinien zusätzlich Fullface und Protektoren. Welche Regeln der Betreiber vorschreibt, erfragst Du am besten direkt an der Talstation, bevor Du das erste Mal einsteigst.
Wann die Seilbahn fährt
Im Sommer, vom 1. Mai bis 31. Oktober, fährt die Seilbahn von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr. An Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und in den Sommerferien zwischen 9 und 18 Uhr. Im Winter, vom 1. November bis 30. April, gelten im März und April 9 bis 17 Uhr und von November bis Februar 9 bis 16:30 Uhr.
Diese Zeiten stammen aus der Betreiberangabe. Seilbahnen ändern Betriebstage und Zeiten kurzfristig, etwa wegen Wetter oder Revision. Sieh am Tag davor nach, bevor Du die Anfahrt auf Dich nimmst.
Nach dem Wochenende am Berg
Ein Tag im Bikepark bedeutet für ein Rad mehr Belastung als viele Wochen Tourenbetrieb. Bremsbeläge verschleißen schneller, Reifen bekommen Schnitte, Dämpfer und Gabel verlieren Luft oder brauchen einen Service. Das merkst Du oft nicht am selben Tag, sondern bei der nächsten Ausfahrt.
Deshalb ist der Werkstattcheck nach dem Bikepark genauso sinnvoll wie der davor. Bring Dein Rad vorbei, wir sehen uns Bremsen, Reifen und Federelemente an. Damit die nächste Abfahrt am Schöckl so läuft wie die erste.









