Die Nandlrunde beginnt in Eibiswald und misst 50,8 Kilometer. Ihr Beiname lautet La Doyenne, die Älteste. Angelegt hat sie Luis Veronik, ein Mountainbike-Pionier aus Eibiswald. Die Tourenbeschreibung ist beim Rad eindeutig: Gravelbike oder Mountainbike, weil Asphalt, Schotter und leichte Wanderwege in einer Runde zusammenkommen.
Eindrücke von der Strecke
Deine Tour im Überblick
Eibiswald
Alle Eckdaten zur Strecke auf einen Blick.
Strecke
50,8km
Dauerca.
3:30h
Aufstieg
1.080hm
Abstieg
1.105hm
Startpunkt
Eibiswald, Kirche am Marktplatz
46,68626 N, 15,24516 O
Untergrund
Asphalt, Schotter, leichte Wanderwege
Passendes Rad
Schwierigkeit
mittelschwer
Gut zu wissen
Runde im Grenzraum zu Slowenien
Was die Zahlen hergeben
50,8 Kilometer, 1.080 Höhenmeter im Aufstieg, 1.105 Höhenmeter im Abstieg. Die Tourenbeschreibung nennt rund 3 Stunden 30 Minuten und stuft die Runde als mittelschwer ein. Aufstieg und Abstieg unterscheiden sich in der Angabe leicht. Wie sich die Höhenmeter über die Strecke verteilen, wo also die langen Rampen liegen, steht in der Beschreibung nicht. Nimm die Zeitangabe deshalb als Anhaltspunkt und nicht als Fahrplan. Wer tausend Höhenmeter am Stück selten fährt, rechnet besser mit mehr. Und wer sie auf Asphalt gewohnt ist, merkt schnell, dass Schotter bergauf mehr Kraft kostet als dieselbe Steigung auf glattem Belag.
Start und Anfahrt
Die Runde startet bei der Kirche am Marktplatz in Eibiswald. Das ist ein Startpunkt, den Du ohne Suchen findest, und er liegt im Ort statt an einem Waldrand. Aus dem Lavanttal kommst Du über die Soboth nach Eibiswald. Wer die Anfahrt mit dem Auto macht, hat danach 50,8 Kilometer vor sich und sollte die Heimfahrt über die Soboth einplanen, wenn es spät wird. Wer die Anfahrt mitfährt, macht aus der Runde einen langen Tag. Beide Varianten gehen, sie verlangen nur unterschiedliche Planung.
Die Geschichte hinter dem Namen
Luis Veronik legte die Runde an, als Slowenien noch zu Jugoslawien gehörte. Sein improvisiertes Büro war eine stillgelegte Hütte der Straßenmeisterei an der Route. Dort traf er sich mit Freunden. Daraus wurde die erste Mountainbike-Schleife, die Österreich und Slowenien verband – zu einer Zeit, in der eine Grenze noch etwas anderes bedeutete als heute. Der Beiname La Doyenne, die Älteste, meint genau diese Vorgeschichte. Für das Höhenprofil spielt sie keine Rolle.
Auf der Nandlrunde zählt vor allem, ob Dein Rad drei Untergründe in einer Ausfahrt verträgt.
Welches Rad dafür passt
Die Beschreibung nennt Gravelbike oder Mountainbike. Das folgt aus dem Untergrund: Asphalt, Schotter und leichte Wanderwege, alles in derselben Runde. Ein Gravelbike bringt Dich über die Asphalt- und Schotterkilometer zügiger voran und wiegt weniger. Ein Mountainbike gibt Dir auf den Wanderwegabschnitten mehr Reserve, vor allem bergab. Entscheidend ist dabei weniger der Rahmen als das, was daran hängt. Reifenbreite und Profil bestimmen, wie ruhig Du über losen Untergrund kommst. Die Übersetzung bestimmt, ob Du an den steilen Stellen noch treten kannst oder schiebst. Und die Bremsen arbeiten auf 1.105 Höhenmetern Abstieg lange am Stück – das ist der Punkt, an dem abgefahrene Beläge unangenehm werden. Beide Kategorien stehen bei uns im Geschäft nebeneinander. Du kannst sie vergleichen, bevor Du Dich festlegst.
Bevor Du losfährst
Wegqualität und einzelne Sperren ändern sich, und eine Hütte von damals ist keine Einkehr von heute. Lade Dir vor der Ausfahrt einen aktuellen Track. Die Runde liegt im Grenzraum zu Slowenien, ob sie die Grenze heute quert, geht aus der Beschreibung nicht hervor – ein Ausweis in der Trikottasche kostet nichts. Nimm Werkzeug mit, das zu Deinem Rad passt, dazu Ersatzschlauch und genug zu trinken. Fünfzig Kilometer abseits der Hauptstraßen werden zur langen Schiebestrecke, wenn eine Kette reißt. Sinnvoll ist auch, die Runde nicht als erste längere Ausfahrt des Jahres zu fahren. Wer im Frühjahr aus dem Winter kommt, merkt tausend Höhenmeter anders als im Hochsommer, und auf gemischtem Untergrund kommt zur Ausdauer die Konzentration dazu. Fahr vorher zwei kürzere Touren mit demselben Rad und denselben Reifen, dann weißt Du, was Dich erwartet. Aus dem Lavanttal erreichst Du Eibiswald über die Soboth. Wenn Du Dein Rad vorher durchsehen lassen willst, ruf uns an: +43 664 243 28 18.









