Der Flow Country Trail auf der Petzen bei Feistritz ob Bleiburg ist eine gebaute Abfahrt, kein gewachsener Waldweg. Angelegt ist er so, dass Einsteiger und geübte Fahrer dieselbe Strecke nutzen können, jeder in seinem Tempo. Wenn Du zum ersten Mal auf einem Trail stehst und nicht weißt, ob Dir das liegt, ist das der Weg dorthin. Aus dem Lavanttal ist die Petzen an einem halben Tag machbar.
Eindrücke von der Strecke
Deine Tour im Überblick
Petzen bei Feistritz ob Bleiburg
Alle Eckdaten zur Strecke auf einen Blick.
Strecke
11,5km
Startpunkt
Petzen bei Feistritz ob Bleiburg, Zustieg per Gondel
46,54038 N, 14,77403 O
Passendes Rad
Saison
Betrieb 2026: Donnerstag bis Sonntag 9:00–16:30 Uhr, letzte Bergfahrt 16:15 Uhr; in den Herbstferien täglich bis 1. November 2026
Schwierigkeit
leicht bis mittel laut Betreiber
Gut zu wissen
Der Betreiber empfiehlt Full-Face-Helm und Protektoren. Zeiten vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.
Strecke mitnehmen
Wie die Strecke gebaut ist
Der Trail ist 11,5 Kilometer lang. Der Betreiber stuft ihn als leicht bis mittel ein. Er lebt von Tables, Anliegern und Steilkurven. Im Mittelteil liegen die Tables dichter, der untere Abschnitt führt durch flaches Wiesengelände. Entlang der Strecke gibt es Rast- und Halteplätze sowie Ausweichmöglichkeiten. Gestaltet hat den Trail der Streckendesigner Diddie Schneider. Hinauf geht es mit der Gondel.
Für Dich heißt das vor allem eines: Du musst nichts erzwingen. Wenn eine Passage schneller wird, als Dir lieb ist, hältst Du an einem der Halteplätze an, schaust sie Dir in Ruhe an und fährst sie noch einmal langsamer. Die Ausweichmöglichkeiten sind Teil des Konzepts und kein Eingeständnis.
Warum „alle Sprünge sind rollbar“ der entscheidende Satz ist
Der Betreiber schreibt, dass alle Sprünge rollbar sind. Ein Table ist ein Sprunghügel, bei dem die Lücke zwischen Absprung und Landung aufgefüllt ist. Du kannst ihn überrollen, statt abzuheben. Wer springen will, springt. Wer nicht springen will, verliert dadurch nichts und kommt genauso unten an. Das ist der Unterschied zu einer Strecke, auf der ein Sprung eine Pflichtstelle ist, die Du entweder triffst oder nicht.
Für den ersten Tag im Bikepark ist das der wichtigste Punkt. Du lernst, wie sich Anlieger anfühlen und wie Dein Rad reagiert, wenn Du früh und gleichmäßig bremst, ohne dass eine einzelne Stelle über den Tag entscheidet.
Was Du anziehen solltest
Der Betreiber empfiehlt für die Strecke einen Full-Face-Helm und Protektoren. Nimm diese Empfehlung ernst. Ein Bikepark ist kein Radweg. Auch auf einer Strecke, die als leicht bis mittel bewertet ist, bist Du schneller unterwegs als auf Deiner Hausrunde, und ein Sturz in einer Steilkurve endet anders als ein Umfaller am Feldweg. Wenn Du keinen Full-Face-Helm besitzt, klär vor der Anreise beim Betreiber, ob Du einen leihen kannst.
Welches Rad passt
Ein gebauter Trail mit Anliegern und Tables ist das Einsatzgebiet eines Trail- oder Enduro-Mountainbikes: Federung an beiden Enden, kräftige Bremsen, Reifen mit Halt an der Flanke. Ein Trekkingrad gehört dort nicht hin, ein Hardtail mit schmalen Reifen auch nicht. An der Talstation gibt es einen Bikeshop mit Komplettverleih, kleinen Reparaturen und einer Waschanlage. Wenn Du erst herausfinden willst, ob Dir das Fahren im Park überhaupt liegt, ist ein Leihrad der vernünftigere Weg als ein Kauf ins Blaue.
Ein rollbarer Sprung ist eine Einladung, kein Zwang.
Bevor Du hinfährst
Für die Saison 2026 nennt der Betreiber diese Zeiten: Donnerstag bis Sonntag von 9:00 bis 16:30 Uhr, letzte Bergfahrt um 16:15 Uhr, in den Herbstferien täglich bis 1. November 2026. Bikeparks und Gondeln ändern ihre Zeiten kurzfristig, etwa bei Wetter oder Revision. Sieh vor der Anfahrt auf der Seite des Betreibers nach, damit Du nicht vor einer stehenden Bahn wartest.
Auf der Petzen liegen neben dem Flow Country Trail weitere Strecken: Petzen Thriller, EWS Trail, Kids Natur Trail, Übungsparcours, Shakedown, Freeride und Jump Trail. Für Familien sind der Kids Natur Trail und der Übungsparcours der ruhigere Einstieg, bevor jemand die lange Abfahrt nimmt. Dein Rad bereiten wir vorher gern in unserer Werkstatt in St. Stefan vor. Bremsbeläge, Reifen und Lager sind die Teile, die im Park am meisten abbekommen, und sie zu prüfen dauert weniger lang als die Fahrt zur Petzen.







